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	<title>Umsorgt wohnen Blog &#187; Pflege</title>
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	<description>Informationen rund um das Leben im Alter</description>
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		<title>Notgroschen: Was kostet die Pflege zu Hause?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Umsorgt wohnen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund um die eigene Altersvorsorge möchten die Menschen wissen, welche Ausgaben auf sie zukommen, wenn sie sich zu Hause versorgen lassen. Neben den Kosten für das Essen auf Rädern, eine Putzfrau und einen Hausnotruf ist die monatliche Rechnung eines ambulanten Pflegedienstes ein entscheidender Faktor. Bei der ambulanten Pflege sind die einzelnen Tätigkeiten – vom morgendlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um die eigene Altersvorsorge möchten die Menschen wissen, welche Ausgaben auf sie zukommen, wenn sie sich zu Hause versorgen lassen. Neben den Kosten für das Essen auf Rädern, eine Putzfrau und einen Hausnotruf ist die monatliche Rechnung eines ambulanten Pflegedienstes ein entscheidender Faktor.<br />
Bei der ambulanten Pflege sind die einzelnen Tätigkeiten – vom morgendlichen Anziehen und Waschen bis zum Wechseln der Bettwäsche – in sogenannten Leistungskomplexen festgelegt. Jeder Komplex hat einen festen Preis, wobei die Pflegedienste unterschiedliche Preise haben. Bei unserer Patientin Mustermann aus dem Zahlenbeispiel kommt die Pflegerin morgens und abends. 948,92 Euro stellt der Pflegedienst dafür am Monatsende in Rechnung. Davon übernimmt die Pflegekasse 420 Euro (Zuschuss in der Pflegestufe 1), sodass ein Eigenanteil von 528,92 Euro zu zahlen ist.</p>
<table class="default" border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">30 x große Morgentoilette</td>
<td style="text-align: right;" valign="top">30 x 16,52 = 495,60</td>
</tr>
<tr class="bglight">
<td valign="top">30 x kleine Abendtoilette</td>
<td style="text-align: right;" valign="top">30 x 8,26 = 247,80</td>
</tr>
<tr class="bgdark">
<td valign="top">10 Prozent Wochenendzuschläge</td>
<td style="text-align: right;" valign="top">= 19,82</td>
</tr>
<tr class="bglight">
<td valign="top">Investitionskosten</td>
<td style="text-align: right;" valign="top">30 x 1,53= 45,90</td>
</tr>
<tr class="bgdark">
<td valign="top">Anfahrt</td>
<td style="text-align: right;" valign="top">60 x 2,33 = 139,80</td>
</tr>
<tr class="bglight">
<td valign="top"></td>
<td style="text-align: right;" valign="top"><strong>948,92</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Claudine Hupe: Ich bleibe in meiner vertrauten Wohnung!</h3>
<div id="attachment_211" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><a title="Claudine Hupe und Zivi Benedict Barzec haben sich immer etwas zu erzählen." href="http://www.blog-umsorgt-wohnen.de/wp-content/uploads/2009/11/chupe_hoch1.jpg"><img class="size-full wp-image-211  " title="Claudine Hupe und Zivi Benedict Barzec" src="http://www.blog-umsorgt-wohnen.de/wp-content/uploads/2009/11/chupe_hoch1.jpg" alt="Claudine Hupe und Zivi Benedict Barzec haben sich immer etwas zu erzählen. " width="201" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Claudine Hupe und Zivi Benedict Barzec haben sich immer etwas zu erzählen. </p></div>
<p>Vier Geschwister waren sie zu Hause, die von der Mutter allein groß gezogen wurden. Das bedeutete, man hatte immer jemanden zum Räuber und Gendarm Spielen, Kibbel-Kabbel und was man halt so gespielt hat. Aber die Kinder mussten auch mithelfen. Claudine Hupe hat damals in der Nachbarschaft kleinere Kinder gehütet. Für die 50 Pfennig, die es dafür pro Woche gab, wurden zum Sonntag Hefeküchlein gekauft. Das ist alles lange her. Heute hat sie viel Zeit zum einfach Dasitzen und Grübeln. Eine „vernünftige Puppe“, wie sie es nennt, hatte sie als Kind nie, darum hat sie sich in einer Seniorengruppe noch eine Puppe selbst gemacht. Mit Porzellankopf und Prinzessinnenkleid.<br />
Ihr Mann ist 1991 gestorben. In einer kinderlosen Ehe, sagt sie, schließt man sich doch viel enger aneinander an; dann schneidet auch die Trauer schmerzhafter ins Herz. Nun wird auch der Freundeskreis naturgemäß immer kleiner. „Wer wird schon 95 Jahre alt?“, fragt sie.</p>
<p>„Lasst mich wenigstens das Essen noch allein kochen, sonst werde ich verrückt hier den ganzen Tag in der Wohnung, wenn ich gar nichts mehr zu tun habe“, hat sie bei der Einschätzung für die Pflegestufe gesagt. Sie ist gelernte Köchin, aber all die neuen, fremden Gewürze, die heutzutage verwendet werden, mag sie nicht so gern wie die vertraute, eigene Küche. Ein Umzug in ein „Altersheim“ kam für Claudine Hupe nicht infrage. Sie ist davon überzeugt, dass es dort immer noch so aussähe wie früher: „Drei Menschen in einem Zimmer? Niemals!“</p>
<p>Sie zahlt einen hohen Preis für das Bleiben im eigenen, vertrauten Umfeld. Mit den anderen Bewohnern im Haus, in dem sie wohnt, gibt es keinen Kontakt, keine Plauderei, keine gegenseitige Unterstützung. Das bedeutet: viele, viele Stunden Einsamkeit jeden Tag. Der Höhepunkt ihres Tagesablaufs ist das Eintreffen des Pflegedienstes. „Das ist das schönste am Tag“, sagt sie, „wenn der Pflegedienst kommt.“ Dann gibt es auch neue Hefte mit Kreuzworträtseln, die sie begeistert löst. Und es gibt ein kleines Gespräch. Zum Beispiel mit Benedict Barzec, dem Zivildienstleistenden, mit dem sie lebhaft über Politik und Nachrichten des Tages spricht, etwa über die Lage im Irak oder in Afghanistan. Claudine und Benedict verstehen sich gut und wenn er kommt, ist die Welt für eine kleine Weile wieder in Ordnung für Claudine Hupe.</p>
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		<title>Leserfragen: Pflege im Ausland</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Umsorgt wohnen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Geldleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachleistungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin 86 Jahre alt und möchte, falls ich pflegebedürftig werde, zu meiner Tochter nach Italien ziehen. Ich habe nun jahrelang in die Pflegeversicherung eingezahlt. Kann ich diesen Anspruch beim Wohnortwechsel ins Ausland „mitnehmen“? Die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) oder die freiwillige Mitgliedschaft in einer deutschen Krankenkasse bleibt bei einem Wechsel des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich bin 86 Jahre alt und möchte, falls ich pflegebedürftig werde, zu meiner Tochter nach Italien ziehen. Ich habe nun jahrelang in die Pflegeversicherung eingezahlt. Kann ich diesen Anspruch beim Wohnortwechsel ins Ausland „mitnehmen“?</p></blockquote>
<p>Die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) oder die freiwillige Mitgliedschaft in einer deutschen Krankenkasse bleibt bei einem Wechsel des Wohnortes in einen EWR-Staat (Europäischer Wirtschaftsraum) bestehen. Dies gilt nur, wenn Sie nur eine Rente von der deutschen Rentenversicherung erhalten und im neuen Wohnort keinen eigenen Leistungsanspruch, z.B. aufgrund einer Beschäftigung haben.</p>
<p>Bei den Leistungen ist jedoch zwischen Sachleistungen der Krankenkasse und Geldleistungen der Pflegeversicherung zu unterscheiden. Der Versicherte muss sich zwischen beiden Leistungsformen entscheiden, eine Kombination wie in Deutschland gibt es nicht.</p>
<p><strong>Sachleistungen</strong><br />
Welche Sachleistungen Sie im Einzelnen erhalten können, in welchem Umfang und für welchen Zeitraum, richtet sich nach dem Recht des neuen Wohnstaats.</p>
<p><strong>Geldleistungen</strong><br />
Es besteht die Möglichkeit, Pflegegeld der deutschen Pflegeversicherung zu beantragen. Sie bekommen dann die Geldleistungen direkt überwiesen.</p>
<p>Sollten Sie sich für Sachleistungen entscheiden, müssen Sie sich an Ihre Krankenversicherung wenden. Von dieser erhalten Sie dann einen Anspruchsnachweis (E 121), der bei dem für Ihren Wohnort im Ausland zuständigen Krankenversicherungsträger vorgelegt werden muss.</p>
<p>Überprüfen Sie also vor einen Wohnortwechsel genau, welche Leistungen für Sie günstiger sind. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.</p>
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		<title>Leserfragen zur Pflege: Was müssen Kinder für ihre Eltern zahlen?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 12:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Umsorgt wohnen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialamt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Leser möchten sich auf das Alter vorbereiten. Immer wieder taucht die Frage nach der Finanzierbarkeit eines Altenheims auf. Ich habe große Sorgen bei dem Gedanken, dass ich vielleicht irgendwann ins Pflegeheim ziehen muss: Wie viel müssen meine Kinder dann dazuzahlen? Ich weiß, dass das Pflegeheim von meiner Rente und den Zuschüssen der Pflegekasse bezahlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Leser möchten sich auf das Alter vorbereiten. Immer wieder taucht die Frage nach der Finanzierbarkeit eines Altenheims auf.</p>
<blockquote><p>Ich habe große Sorgen bei dem Gedanken, dass ich vielleicht irgendwann ins Pflegeheim ziehen muss: Wie viel müssen meine Kinder dann dazuzahlen? Ich weiß, dass das Pflegeheim von meiner Rente und den Zuschüssen der Pflegekasse bezahlt werden muss. Aber wer zahlt den Rest, wenn das nicht reicht? Ich möchte nicht, dass meine beiden Söhne etwas zahlen müssen! <em>Uschi K. aus Hamburg</em></p></blockquote>
<p>Die Pflege im Heim oder durch einen ambulanten Dienst ist teuer. Gerade bei Senioren mit kleinem Geldbeutel kann es da zu einer Finanzierungslücke zwischen 500 und 1.000 Euro pro Monat kommen. In diesen Fällen springt das Sozialamt ein, prüft jedoch, ob die Kinder das Geld zurückzahlen können. Jedes Kind hat 1.400 Euro Selbstbehalt pro Monat. Bei verheirateten Kindern kann auch anders gerechnet werden, sofern es für sie günstiger ist: Es wird das monatliche Gesamteinkommen beider Partner zugrunde gelegt, dafür erhöht sich der Selbstbehalt für Ehepaare auf 2.450 Euro. Kinder mit geringem Einkommen müssen also nichts für die Pflege der Eltern bezahlen.</p>
<p>Alle wichtigen Fragen zur Sozialhilfe werden im neuen Ratgeber „UMSORGT LEBEN – Dafür haben Sie bezahlt. Ihr Recht auf Gesundheit und Geld“ beantwortet. Das Buch kostet 19,90 Euro und erscheint im Februar 2010 im Buchhandel.</p>
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