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Hamburg spart auf Kosten von Senioren


Ob Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser – die Stadt übernimmt die Investitionskosten für die Infrastruktur der Metropole. Doch bei den Hamburger Altenheimen ist das anders. Seit dem 1. Juli werden die pflegebedürftigen Senioren gnadenlos zur Kasse gebeten. Dabei ist es dem Senat vollkommen egal, ob neue Heimbewohner aufgrund der Investitionskosten zu Sozialhilfeempfängern werden.

Bei allen neuen Bewohnern in stationären Altenpflegeeinrichtungen entfällt die sogenannte Einkommensabhängige Einzelförderung (EEF) bis zur Höhe der Investitionskosten. Das Schonvermögen von alten, hilfsbedürftigen Menschen wird auf 2.600 Euro gekappt (bei verheirateten 3.964 Euro), viele von ihnen werden Sozialhilfeempfänger. Folglich werden die Kinder dieser Heimbewohner wesentlich stärker an der Finanzierung der Heimkosten beteiligt.

Im neuen Ratgeber „Umsorgt leben – Dafür haben Sie bezahlt: Ihr Recht auf Gesundheit und Geld“ werden die wichtigsten Aspekte zur Sozialhilfe geklärt. Dazu zählt die Frage, die vielen Familien unter den Nägeln brennt: Was müssen Kinder für ihre Eltern zahlen?

Der Ratgeber UMSORGT LEBEN (ISBN 978-3-9809760-4-6) hat 248 Seiten, 131 Fotos und ist für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

24. Juni 2010   Keine Kommentare
Kategorie: Geld

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